ILE Kulturraum Ampertal...

Ursprünglich neun Kommunen, angesiedelt entlang der nördlichen Amper im Landkreis Freising schlossen sich im Jahr 2005 zu einem Kommunalverbund zusammen.
Die grundlegende Idee war es,

  • gemeinsam zum Erhalt und zur Förderung der Kulturlandschaft und des Naturraumes beizutragen,
  • die natürlichen Lebensgrundlagen nachhaltig zu entwickeln,
  • eine heimatliche Verbundenheit und kulturelle Identität zu schaffen und
  • gemeinsam den Wirtschaftsstandort Ampertal zu stärken.

Im Laufe der Zeit erweiterte sich Zusammenschluss zu mittlerweile zwölf ILE-Gemeinden.

Das Kirchturmdenken ist einem WIR- Gefühl zur aktiven Gestaltung einer attraktiven Zukunft im gemeinsamen Lebensraum entlang der Amper gewichen.

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Warum Kulturraum Ampertal?

Luftbild Landschaft

Der Taleinschnitt des Flusses mit seinen steilen Seitenhängen, den "Amper-Leitn", prägt den Raum der Mitgliedsgemeinden.

Gespeist durch die zahlreichen Zuflüsse, wie den Biberbach bei Fahrenzhausen, die Glonn in Hohenkammer und den Marchenbach bei Haag, schlängelt sich die Amper durch das Tertiäre Hügelland, das sich im Norden an die Münchner Schotterebene anschließt.

Die bäuerliche Landwirtschaft prägt das Landschaftsbild. Streuobstwiesen, Ranken, Äcker und Forstwirtschaft geben dem Kulturraum Ampertal seine Gestalt.

Was bedeutet ILE?

ILE ist ein Förderprogramm des Bayrischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Es ist ein integrativ-strategisches Instrument, das auf Initiative der Menschen vor Ort einen Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensräume leistet.

Über das Amt für ländliche Entwicklung Oberbayern unterstützt es unseren Kommunalverbund bei aktuellen Herausforderungen, wie zum Beispiel dem demographischen Wandel, Klimaveränderungen, Strukturwandel in Landwirtschaft, sowie dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen.

Insgesamt gibt es in Bayern 111 über das ALE unterstütze Kommunalverbände.

Mähdrescher in Aktion

Die Abkürzung ILE steht für „Integrierte Ländliche Entwicklung“

  • Integriert, weil nicht nur ein Themengebiet, wie zum Beispiel „Hochwasserschutz“ oder „Mobilität“ betrachtet wurde, sondern verschiedene Themen übereinandergelegt betrachtet werden
  • L für ländlichen, im Gegensatz zum städtischen, urbanen Raum
  • E für Entwicklung

Warum zusammenarbeiten?

Jede Gemeinde für sich ist eine Einheit, sie hat Aufgaben und Pflichten, kümmert sich um ihre Bürger.
Doch manche Themen lassen sich auf Gemeindeebene allein nicht behandeln, bei manchen Herausforderungen profitieren alle, wenn man sich mit seinen Nachbarn zusammenschließt und austauscht.

Welche Schwerpunkte sich für die Zusammenarbeit anbieten wurde im ILEK, dem Konzept hinter dem ILE-Verbund von dem Architekturbüro NRT, Marzling festgehalten.
Basierend auf einer Stärken- und Schwächenanalyse entwickelten sich konkrete Leitbilder, Ziele und Projekte.
Handlungsfelder wie Landschaft, Verkehr/Infrastruktur, Siedlungsentwicklung, Landwirtschaft und Erholung kristallisierten sich heraus und wurden vertieft.

Netzwerk Ampertal?

Durch die monatlichen Treffen der Bürgermeister*innen wird die Zusammenarbeit, der Austausch und der Zusammenhalt unter den Ampertal-Gemeinden kontinuiertlich intensiviert. Einige Projekte sind bereits umgesetzt, wie zum Beispiel das Energienutzungskonzept oder der Ampertal- Radwegeführer.

Ziele? Projekte?

Farben der Handlungsfelder

Zu den im ILEK dargestellten Handlungsfeldern

  • Landwirtschaft
  • Landnutzung/Wasserwirtschaft/Landschaft
  • Erholung
  • Siedlungsentwicklung
  • Verkehr/Infrastruktur

wurde im Jahr 2018 eine Liste mit 40 Ideen zusammengefasst. Auf dieser basiert die aktuelle Arbeit, sie ist hier einsehbar.
Selbstverständlich finden neue Vorschläge im Ampertalrat Gehör und verändern sich im Laufe der Zeit Schwerpunkte.

Organisation?

Nina Huber Regionalmanagerin

Um den Kommunalverbund auf rechtlich einwandfreie Füße zu stellen gründete sich 2016 ein eingetragener Verein. Organisatorisch bilden die zwölf Bürgermeister, bzw. der Vertreter der Stadt Freising, die Mitglieder. Es gibt einen in der Hauptversammlung gewählten Vorsitzenden, aktuell Uwe Gerlsbeck, Bürgermeister von Kirchdorf a.d. Amper und eine Stellvertreterin, Frau Susanne Hoyer, Bürgermeisterin aus Langenbach. Die finanziellen Angelegenheiten werden durch zwei Kassenprüfer, Herr Heinrich Stadlbauer aus Fahrenzhausen und Hans Daniel, Paunzhausen kontrolliert.

Der Aufwand zur Organisation und Umsetzung der zahlreichen Projekte sprengte das bis dato maßgeblich durch Konrad Springer und dem Vorsitzenden Rupert Popp ehrenamtlich Leistbare. Im Ratsgremium wurde über die Stelle einer Umsetzungsbegleitung diskutiert.

Im Herbst 2019 stellte der Verein Frau Nina Huber als Umsetzungsbegleitung ein. Zu ihren Aufgaben gehören der Ausbau der Vernetzung und die Umsetzung von Projekten.

Regelmäßig berichtet sie über die Projekte und Aktivitäten in den Newslettern auf der START-Seite.