Was passiert in unserem Ampertal?

Einiges geboten ist in unseren 12 Gemeinden, die den schlängelnden Fluss durch sein Tal begleiten. Wir möchten hier etwas davon vorstellen, was die Gegend lebens– und liebenswert macht.

Für Vereine, Gemeinschaften, Kommunen im ILE- Gebiet ist aktuell das Regionalbudget – ein Förderprogramm des Amtes für Ländliche Entwicklung interessant. Kleinprojekte können bis zu einer Summe von 10.000€ gefördert werden. Informationen zu aktuellen Töpfe finden sich unter Förderungen.

Ein auf mehreren Ebenen herausragendes Projekt ist die Sanierung des Kühnhauser Weihers. Warum das so ist erklärte Guido Romor, Leiter des Sachgebiets Umweltplanung am Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern in seinem Nachwort zum Spatenstich.

Aktuelle Infos gesucht?

Was passiert in der ILE,
was in der Öko- Modellregion?
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Gut vernetzt werden...

Grünflächen pflegen

... sollen die ILE- Bauhöfe, die Unterstützung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dafür ist sehr gross.

Zu einer Schulungsreihe mit hochkarätiger Besetzung laden die Untere Naturschutzbehörde und der Kulturraum Ampertal in regelmäßigen Abständen zu spannenden Themen ein.
Aber auch sicherheitsrelevante und typische Bauhof-Themen kommen nicht zu kurz.

Wie die Zusammenarbeit bereits stattfindet und wohin sie sich noch entwickelt, dazu hier mehr.

Perlen des Ampertals- Veranstaltungen

Bürgermeister Haus der Begegnung

Zusammen mit dem Landschaftspflegeverband und der Ökomodell-Region ziehen wir durch die Ampertal- Gemeinden und stellen in jedem Ort ein paar Schmuckstücke vor. Wie zum Beispiel ein ökologisches Juwel, einen abwechslungsreichen Wanderweg oder einen beeindruckenden Ampertaler:

Viele Biotop-Trittsteine- ein ganz besonderer Lebensraum findet sich in Kammerberg, an der Grenze zum Landkreis Freising. Bunte Herbstäpfel besuchten wir auf zwei ausgesprochen unterschiedliche Obst-Wiesen in Fahrenzhausen. Es summt und brummt auf der Auen- Nachbildung in Kreuth bei Allershausen. Eine wärmeliebende, kleinteilige Hangfläche bei Helfenbrunn. Nasse Füße bekamen wir bei den Giesenbacher Hanquellmooren und viel Wissen über die Schätze unserer Heimat. Der sagenumwobenen "Weißen Berg" zwischen Palzing und Zolling bietet neben der beeindruckenden Aussicht auch einiges Historisches und Naturschutzfachliches. Der Hoflieferant des Schlosses Hohenkammer, das Gut Eichethof stellte uns sein ganzes Portfolio vor.

Im Mai besuchten wir eine Sumpfwiese bei Aiterbach.

Regionalbudget

Jährlich 100.000€ für Kleinprojekte stehen der ILE Kulturraum Ampertal im Rahmen des Regionalbudgets vom Amt für Ländliche Entwicklung zur Verfügung.
Ein Auswahlgremium aus Vertretern unterschiedlichster Interessensgruppen prüft die eingegangenen Anträge auf ihre Förderfähigkeit.
Umweltschutz, Förderung des Ehrenamtes und Naherholung sind einige Themenfelder. Die Projektträger aus dem ILE- Gebiet haben bis September Zeit ihre Ideen umzusetzen.

Wohin die Gelder 2020, 21, 22 und 23 geflossen sind, welche Töpfe für 2024 vorraussichtlich zur Verfügung stehen und entsprechende Unterlagen sind auf Förderungen einzusehen.

Bürger mitnehmen- Regelmäßige Thementreffen

Bürgermeister Haus der Begegnung

Mobilität, Soziales, Streuobst- in allen Gemeinden des Ampertal sind dies grundlegenden Zukunftsthemen. Wir möchten interessierten Bürgern, Gemeinderäten und -referenten eine Möglichkeit des Austausches, der Information und Inspiration bieten, gemeinsam „Best-Practice“- Beispiele finden und Projektideen entwickeln, die im Ampertal Anklang finden.

Der ILE-AK Soziales platziert seinen Schwerpunkt aktuell im Bereich der Seniorenarbeit, hierzu fanden bereits mehrere Treffen statt, weitere sind geplant.

Regelmäßig trifft sich der ILE-AK Mobilität um -unter anderem- umgesetzte Projekte beim Car-Sharing unter die Lupe zu nehmen.

Der jüngste Arbeitskreis Streuobst/Regionalvermarktung steckt noch in den Kinderschuhen. Die aktuellen Förderungen bieten zahlreiche Möglichkeiten, wie das Programm "Streuobst für Alle".

Bei Interesse bitte kurze Mail an ile@kulturraum-ampertal.de

Exkursion des Ampertalrates und Interessierten

Bürgermeister und Interessierte

Über den Tellerrand hinaus-
ganz gleich ob beeindruckende Projekte wie das Kranzberger Mehrgenerationenhaus, die Vorzeige- Region Waginger See oder durch die Zusammenarbeit im Vinschgau.

Das wollten sich die Ampertal- Bürgermeister genauer ansehen und unternahmen Ausflüge zu inspirierenden Zielen.

Netzwerk im Ampertal

Video-Konferenz Bürgermeister

Monatlich treffen sich die BürgermeisterInnen des Ampertalrates.
In den letzten zwei Jahre wurden diese turnusgemäßen Präsenztreffen durch Videokonferenzen ausgetauscht. Nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten installierte sich die neue Technik als zuverlässiges Mittel zum vertrauensvollen Erfahrungsaustausch, so das wir auch 2022 -bis Ende des Lockdowns- unsere Sitzungen digital stattfinden lassen.

Gemeinsames, einheitliches Vorgehen, z.B. bei den Öffnungszeiten in den Rathäusern, wird abgestimmt, sowie Erfahrungen ausgetauscht.

Auch Notwendigkeiten, wie FFP2- Masken, CO2- Ampeln für die Schulen und Schnelltests wurden und werden in Sammelbestellungen zusammengefasst. So können Kosten und Aufwand für die einzelne Gemeinde reduziert werden.

„Der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen tut in dieser Zeit gut!“ so resümiert Attenkirchens Bürgermeister Mathias Kern die Treffen.

Rinder als Naturschützer

Bürgermeister Haus der Begegnung

Robust und dankbar- die Heckrinder auf den Mooswiesen bei Kammerberg- Fahrenzhausen sind anspruchslos und leisten einen großartigen Beitrag zum Klimaschutz.

Wie sie das machen und warum Bürgermeisterin Susanne Hartmann so stolz ist, erfahrt ihr hier.

Der Kulturraum wird e-mobil

E-Ladesäule Mobilität

„Alternative Mobilität“ ist eines der großen Themen im Kulturraum Ampertal. Ein solches Projekt aus unserem Mobilitätskonzept MIA ist die Installation von E-Ladesäulen an den Rathäusern. Mit einem flächendeckenden Netz aus Lademöglichkeiten soll Besuchern, Durchreisenden, Mitarbeitern, aber auch Anliegern die Möglichkeit geschaffen werden, ihr E-Mobil an einem zentralen Ort aufzuladen.

Im Frühjahr 2020 startete das Verkehrsministerium das Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ mit attraktiven Finanzierungen. Gemeinsam beschlossen die Ampertal- BürgermeisterInnen, diese Möglichkeit zu nutzen, Regionalmanagerin Nina Huber nahm Kontakt mit regionalen Anbietern auf.

Ein unschlagbares Angebot erstellte dann die Bürger- Energiegenossenschaft BEG den Ampertal-Gemeinden für insgesamt 14 Säulen. Mehr dazu...

Nachhaltig mobil?

MIA- Abschlussveranstaltung

Zahlreiche Interessierte lauschten den Ausführungen der Experten bei der Abschlussveranstaltung im Landratsamt Freising. In der öffentlichen Präsentation erläuterten die Verkehrsplaner Möglichkeiten für das Ampertal.
Das Angebot wurde genutzt zur Ideensammlung, für konkrete Fragen und zum Austausch. Auch bereits mit der Umsetzung gestartete Projekte wurden diskutiert.
Mehr Informationen zum MIA- Mobilitätskonzept

Die LAG- und ILE Bürgermeister*innen haben sich einstimmig und ausdrücklich für eine Umsetzungsbegleitung ausgesprochen. Mit dieser Unterstützung sollen die Projekte des Maßnahmenkatalogs in die Realität umgesetz werden. Aktuell warten wir auf die Förderzusage.

Energie?

Windrad in Fahrenzhausen

Über dieses Zukunftsthema hat sich der Ampertalrat bereits im Jahr 2015 intensiv Gedanken gemacht und dabei fachliches Expertenwissen eingeholt.
Ein Maßnahmenkatalog für jede einzelne Gemeinde ist entstanden mit zahlreichen Anregungen. Einige Projekte sind bereits realisiert, über die anderen lohnt es sich Gedanken zu machen.

Mehr zum Energiekonzept

Hochwasserschutz Amper

Die Amper im Grünen

Zahlreiche Seitenbäche speisen die Amper.
Das Wasserhaushaltsgesetz in Verbindung mit dem Bayer. Wassergesetz verpflichtet anliegende Kommunen zu einer ökologisch orientierten Pflege, zur nachhaltigen Entwicklung sowie zum nachhaltigen Hochwasserschutz. Dazu zählt der Wasserrückhalt in der Fläche, natürliche Überschwemmung von Auen oder Zurücklegen von Deichen.
Gewässerentwicklungskonzepte (GEK) stellen in dieser Situation das entscheidende planerische Hilfsmittel dar, um Ziele und Maßnahmen für die naturnahe bzw. natürliche Entwicklung von Gewässern und Auen vorzugeben.
Nach den Grundsatzbeschlüssen der Ampertal-Gemeinden und einer Ausschreibung wurde das Landschaftsarchitekturbüro Ruhland beauftrag ein solches zu erstellen. Das Ergebnis ist hier nachzulesen.
Durch unseren Kommunalverbund konnte das Amt für ländliche Entwicklung die Erstellung mit 75% fördern.