Was passiert in unserem Ampertal?

Einiges geboten ist in unseren 12 Gemeinden, die den schlängelnden Fluss durch sein Tal begleiten. Wir möchten hier etwas davon vorstellen, was die Gegend lebens– und liebenswert macht.

Für Vereine, Gemeinschaften, Kommunen im ILE- Gebiet ist aktuell das Regionalbudget – ein Förderprogramm des Amtes für Ländliche Entwicklung interessant. Kleinprojekte können bis zu einer Summe von 10.000€ gefördert werden. Bereit im Jahr 2020 und 2021 wurden insgesamt 24 Projekte unterstützt. Informationen zu aktuellen Töpfe finden sich unter Förderungen.

Ein auf mehreren Ebenen herausragendes Projekt ist die Sanierung des Kühnhauser Weihers. Warum das so ist erklärte Guido Romor, Leiter des Sachgebiets Umweltplanung am Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern in seinem Nachwort zum Spatenstich.

Aktuelle Infos gesucht?

Im siebten Newsletter gibt es einen Rückblick auf unseren Besuch des Mehrgenerationen- Hauses in Kranzberg!

Kommunale Klimaanpassung im Ampertal...

Agroforst-Systeme als Klimaprojekt

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes aus und welche Möglichkeiten bietet die Landschaftsplanung diesen Auswirkungen entgegenzuwirken?

Die Studenten der TUM machten sich Gedanken über die Möglichkeiten für den Kulturraum.
Die Möglichkeiten Starkregenereignisse in der Landschaft, aber auch im urbanen Bereich abzumildern oder Klimaanpassungen in der Landwirtschaft- zahlreiche Ideen wurden nach der Bestandsaufnahme entwickelt.

In der Zusammenfassung der gelungene Präsentation der Studenten sind die Vorschläge festgehalten, Plakatwände mit den Ideen hängen aktuell im Kirchdorfer Rathaus aus.

Perlen des Ampertals- Veranstaltungen

Bürgermeister Haus der Begegnung

Zusammen mit dem Landschaftspflegeverband und der Ökomodell-Region ziehen wir durch die Ampertal- Gemeinden und stellen in jedem Ort ein paar Schmuckstücke vor. Wie zum Beispiel ein ökologisches Juwel, einen abwechslungsreichen Wanderweg oder einen beeindruckenden Ampertaler.

Viele Biotop-Trittsteine- ein ganz besonderer Lebensraum findet sich in Kammerberg, an der Grenze zum Landkreis Freising. Wir haben ihn besucht. Bunte Herbstäpfel besuchten wir auf zwei ausgesprochen unterschiedliche Obst-Wiesen in Fahrenzhausen. Mehr über unsere bunte Exkursion zu den Ampertaler Äpfeln.... weiterlesen
Es summt und brummt auf der Auen- Nachbildung in Kreuth bei Allershausen.... weiterlesen
Eine wärmeliebende, kleinteilige Hangfläche bei Helfenbrunn... weiterlesen
Nasse Füße bekamen wir bei den Giesenbacher Hanquellmooren und viel Wissen über die Schätze unserer Heimat... weiterlesen

Für den 15.10.2022 ist eine Exkursion nach Zolling zum "weißen Berg" geplant.

Regionalbudget 2022

Insgesamt 100.000€ für Kleinprojekte stehen der ILE Kulturraum Ampertal im Rahmen des Regionalbudgets 2021 vom Amt für Ländliche Entwicklung zur Verfügung.
Ein Auswahlgremium aus Vertretern unterschiedlichster Interessensgruppen hat die eingegangenen Anträge geprüft, es wurde beschlossen im Jahr 2022 18 Projekte finanziell zu unterstützen.
Umweltschutz, Förderung des Ehrenamtes und Naherholung sind einige Themenfelder. Die Projektträger aus dem ILE- Gebiet haben jetzt bis September Zeit ihre Ideen umzusetzen.

Wohin die Gelder 2020 und 21 geflossen sind, welche Töpfe für 2022 zur Verfügung stehen und entsprechende Unterlagen sind auf Förderungen einzusehen.

Kommunale Grünflächenpflege

Bäume pflegen Landkreis

Vielfältig- Artenreich- Insektenfreundlich

Unter diesem Motto versammelten sich 25 Bauhöfe im Bürgerhaus Zolling um sich über eine kluge und nachhaltige Vorgehensweise bei der Bewirtschaftung der "Eh-Da" -Flächen schlau zu machen.
Eingeladen für diese Schulung mit hochkarätiger Besetzung haben die Untere Naturschutzbehörde und der Kulturraum Ampertal.
Mehr zu dem, was die Herzen der Bauhofmitarbeiter höher schlagen ließ...

Für den 10.Oktober 2022 ist eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema "Großbäume in der Kommune" in Leonhardsbuch geplant.

Bürger mitnehmen- Regelmäßige Thementreffen

Bürgermeister Haus der Begegnung

Mobilität, Soziales, Energie- in allen Gemeinden des Ampertal sind dies grundlegenden Zukunftsthemen. Wir möchten interessierten Bürgern, Gemeinderäten und -referenten eine Möglichkeit des Austausches, der Information und Inspiration bieten, gemeinsam „Best-Practice“- Beispiele finden und Projektideen entwickeln, die im Ampertal Anklang finden.

Der ILE-AK Soziales platziert seinen Schwerpunkt aktuell im Bereich der Seniorenarbeit, hierzu fanden bereits zwei Treffen statt, für den 26.09.2022 ist ein weiteres geplant.

Im Oktober trifft sich der ILE-AK Mobilität um -unter anderem- umgesetzte Projekte beim Car-Sharing unter die Lupe zu nehmen.

Bei Interesse bitte kurze Mail an ile@kulturraum-ampertal.de

Netzwerk im Ampertal

Video-Konferenz Bürgermeister

Monatlich treffen sich die BürgermeiserInnen des Ampertalrates.
In den letzten zwei Jahre wurden diese turnusgemäßen Präsenztreffen durch Videokonferenzen ausgetauscht. Nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten installierte sich die neue Technik als zuverlässiges Mittel zum vertrauensvollen Erfahrungsaustausch, so das wir auch 2022 -bis Ende des Lockdowns- unsere Sitzungen digital stattfinden lassen.

Gemeinsames, einheitliches Vorgehen, z.B. bei den Öffnungszeiten in den Rathäusern, wird abgestimmt, sowie Erfahrungen ausgetauscht.

Auch Notwendigkeiten, wie FFP2- Masken, CO2- Ampeln für die Schulen und Schnelltests wurden und werden in Sammelbestellungen zusammengefasst. So können Kosten und Aufwand für die einzelne Gemeinde reduziert werden.

„Der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen tut in dieser Zeit gut!“ so resümiert Attenkirchens Bürgermeister Mathias Kern die Treffen.

BGM- Exkursion nach Kirchanschöring

Bürgermeister Haus der Begegnung

Die Region rund um den Waginger See ist eine Vorzeige- Region bei der Interkommunalen Zusammenarbeit. Integrierte Ländliche Entwicklung, Öko- Modellregion und LEADER- gefördert werden hier zahlreiche kommunale und interkommunale Projekte mit hohem Engagement realisiert.

Das wollten sich die Ampertal- Bürgermeister genauer ansehen und unternahmen eine Tagestour nach Kirchanschöring.

Der Kulturraum wird e-mobil

E-Ladesäule Mobilität

„Alternative Mobilität“ ist eines der großen Themen im Kulturraum Ampertal. Ein solches Projekt aus unserem Mobilitätskonzept MIA ist die Installation von E-Ladesäulen an den Rathäusern. Mit einem flächendeckenden Netz aus Lademöglichkeiten soll Besuchern, Durchreisenden, Mitarbeitern, aber auch Anliegern die Möglichkeit geschaffen werden, ihr E-Mobil an einem zentralen Ort aufzuladen.

Im Frühjahr 2020 startete das Verkehrsministerium das Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ mit attraktiven Finanzierungen. Gemeinsam beschlossen die Ampertal- BürgermeisterInnen, diese Möglichkeit zu nutzen, Regionalmanagerin Nina Huber nahm Kontakt mit regionalen Anbietern auf.

Ein unschlagbares Angebot erstellte dann die Bürger- Energiegenossenschaft BEG den Ampertal-Gemeinden für insgesamt 14 Säulen. Mehr dazu...

Nachhaltig mobil?

MIA- Abschlussveranstaltung

Zahlreiche Interessierte lauschten den Ausführungen der Experten bei der Abschlussveranstaltung im Landratsamt Freising. In der öffentlichen Präsentation erläuterten die Verkehrsplaner Möglichkeiten für das Ampertal.
Das Angebot wurde genutzt zur Ideensammlung, für konkrete Fragen und zum Austausch. Auch bereits mit der Umsetzung gestartete Projekte wurden diskutiert.
Mehr Informationen zum MIA- Mobilitätskonzept

Die LAG- und ILE Bürgermeister*innen haben sich einstimmig und ausdrücklich für eine Umsetzungsbegleitung ausgesprochen. Mit dieser Unterstützung sollen die Projekte des Maßnahmenkatalogs in die Realität umgesetz werden. Aktuell warten wir auf die Förderzusage.

Energie?

Windrad in Fahrenzhausen

Über dieses Zukunftsthema hat sich der Ampertalrat bereits im Jahr 2015 intensiv Gedanken gemacht und dabei fachliches Expertenwissen eingeholt.
Ein Maßnahmenkatalog für jede einzelne Gemeinde ist entstanden mit zahlreichen Anregungen. Einige Projekte sind bereits realisiert, über die anderen lohnt es sich Gedanken zu machen.

Mehr zum Energiekonzept

Hochwasserschutz Amper

Die Amper im Grünen

Zahlreiche Seitenbäche speisen die Amper.
Das Wasserhaushaltsgesetz in Verbindung mit dem Bayer. Wassergesetz verpflichtet anliegende Kommunen zu einer ökologisch orientierten Pflege, zur nachhaltigen Entwicklung sowie zum nachhaltigen Hochwasserschutz. Dazu zählt der Wasserrückhalt in der Fläche, natürliche Überschwemmung von Auen oder Zurücklegen von Deichen.
Gewässerentwicklungskonzepte (GEK) stellen in dieser Situation das entscheidende planerische Hilfsmittel dar, um Ziele und Maßnahmen für die naturnahe bzw. natürliche Entwicklung von Gewässern und Auen vorzugeben.
Nach den Grundsatzbeschlüssen der Ampertal-Gemeinden und einer Ausschreibung wurde das Landschaftsarchitekturbüro Ruhland beauftrag ein solches zu erstellen. Das Ergebnis ist hier nachzulesen.
Durch unseren Kommunalverbund konnte das Amt für ländliche Entwicklung die Erstellung mit 75% fördern.