Mitfahrbank Wippenhausen

Veränderungen im Mobilitätsverhalten sind eine zähe Angelegenheit, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und hält an Bewährtem gerne fest.
Das aber genau diese Routinen sich wandeln müssen, daran lassen aktuell die Wissenschaft und Klimaforscher kein Zweifel.

Wie aber motiviere ich Bürger, Alternativen zum privaten, mit fossilen Brennstoffen betriebenen PKW auszuprobieren?
Diese Frage stellte sich der Kirchdorfer Gemeinderat:

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Die Fahrt mit dem eigenen Auto zurücklegen, diese Möglichkeit steht nicht jedem offen und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Die Alternativen zum privaten Pkw sind- vor allem im ländlichen Raum- nur spärlich vorhanden. Die Taktungen der Busse entsprechen meist nur bei Schüler den gewünschten Abfahrt- und Ankunftszeiten. Mehr Flexibilität wäre wünschenswert.

Einen Versuch diese zu schaffen, schlug der Kirchdorfer Mobilitätsmanager Martin Heyne vor. Eine „Bank- Verbindung“ zwischen Kirchdorf und dem wenig angebundenen Wippenhausen:

Steig ein!

Als Mitfahrer nimmt man auf der Sitzbank Platz und signalisiert durch die hochgeklappte Fahne sein Wunschziel. Der In-die-gleiche- Richtung Fahrer bietet ihm einem Platz in seinem Auto an.
Natürlich sollte man dabei grundsätzliche Regeln beachten, wie unter anderem, dass man nur mit einem guten Gefühl zu jemandem ins Auto steigt. Weitere Regeln sind auf den Säulen aufgeführt.

Mit diesem Pilot-Projekt im Ampertal soll getestet werden, inwie weit Alternativen zum eigenen PKW angenommen werden.